Ein Blick in unsere Bienenstöcke zeigt, wie fleißig unsere Bienenvölker gearbeitet haben. Auf den Bildern sieht man gut gefüllte Honigwaben, die bereits zu einem großen Teil von den Bienen verdeckelt wurden. Diese helle Wachsschicht ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass der Honig in den Wabenzellen fertig eingelagert und von den Bienen verschlossen wurde.
Geerntet wurde dieser Honig zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Bevor es so weit ist, kontrollieren wir die Waben sorgfältig und achten darauf, dass der Honig den richtigen Reifegrad erreicht hat. Erst wenn alles passt, werden einzelne Waben entnommen und anschließend schonend weiterverarbeitet.
Bis eine Wabe so aussieht, steckt darin die Arbeit vieler tausend Bienen. Sie sammeln Nektar in der Umgebung, bringen ihn in den Bienenstock, verarbeiten ihn dort weiter und lagern ihn in den Wabenzellen ein. Sobald der Honig reif genug ist, verschließen die Bienen die Zellen mit einer dünnen Wachsschicht. Genau dieser natürliche Ablauf macht Honig zu einem besonderen Lebensmittel.
Bei der Imkerei Landwirt Gruber nehmen wir uns bewusst Zeit für diesen Prozess. Wir greifen nicht früher ein, als es notwendig ist, und achten darauf, die Bienenvölker so wenig wie möglich zu stören. Der respektvolle Umgang mit den Bienen steht für uns an erster Stelle, denn gesunde und starke Völker sind die Grundlage für hochwertigen Honig.
Die Honigernte erfolgt erst dann, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Anschließend werden die Waben behutsam entdeckelt und geschleudert, damit der natürliche Geschmack des Honigs erhalten bleibt. Auf unnötige Zusätze wird selbstverständlich verzichtet.
So entsteht regionaler Honig aus unserer eigenen Imkerei – geprägt von den Blüten, Wiesen, Obstbäumen und Feldern in unserer Umgebung. Ein echtes Naturprodukt, das Geduld, Handarbeit und Sorgfalt braucht.
